salto ego

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Das Stück bewegt sich rund um den Kernkonflikt der modernen ArtistInnen: um unseren Lebensunterhalt zu sichern, erarbeiten wir marktorientierte Unterhaltungsshows. Aber um ein kreatives und innovatives Werk zu schaffen, forschen und proben wir in riskanten, geradezu prekären Freiräumen. Die große Faszination des Neuen Zirkus rührt von der Vielseitigkeit der ArtistInnen, der Experimentierfreude, der Verwandlungsfähigkeit, der Risikofreude und der künstlerischen Transformation.

In Salto-Ego prallen diese Spannungen aufeinander und werden mit Humor und Scharfsinn kommentiert: der Drahtseilakt von Ökonomie und Utopie, der Spagat zwischen Idee und Markt, die Balance zwischen Kunst und Unterhaltung. Die 4 ArtistInnen treffen sich zur abendlichen Artistenarbeitszeit an einer Straßenecke zum austauschen, visionieren, probieren, scheitern und entdecken. Doch die Phantome der Unterhaltungskünstler schweben über dem Treffen, katapultieren sich urplötzlich in das Scheinwerferlicht. Die Konflikte zwischen Marktkompatibilität und Selbstverwirklichung werden sichtbar, greifbar, unbegreiflich, mitteilend und mitleidend deutlich.

Die ArtistInnen zeigen Akrobatik am Trapez, Vertikalseil, Bungeetrapez, Tanz am Bungee und am Boden. Sie erzählen mit Texten, Körpern und Materialien.

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